Wappen Olszewski - Kościesza

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peter.erlhofer
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Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von peter.erlhofer » 26.07.2021, 17:06

Hallo,

in unserer Familienchronik findet sich auch die Beschreibung unseres Familienwappens:

Im roten Felde ein senkrecht stehender, balkenförmiger, ungefiederter Pfeil, an dem unteren Ende nach links und rechts auseinander gespalten, in der Mitte von einem Stück Schwert oder Säbelklinge durchkreuzt.
Helmzier: Drei Straußenfedern in den Wappenfarben weiß und rot, von einem nach unten durchbrochenen O gehalten (ähnlich dem griechischen Endbuchstaben, d.i. Omega)

Der erste Träger des Wappens war Kościesza, der dieses Wappen von König Boleslaw dem Kühnen nach der Schlacht bei Snowsk 1072 erhielt. Schwerverwundet sah ihn der König auf dem Felde liegen, einen Tartarenpfeil im Leibe, das zerbrochene Schwert in der Hand noch haltend.
Kościesza wurde zum Stammvater des Geschlechtes. Nach polnischem Brauch erhielt nun das Wappen den Namen seines ersten Trägers "Kościesza" und wird damit zum Symbol der Zugehörigkeit aller Träger desselben zu dieser Stammfamilie, mögen sie auch verschiedene Namen führen.

Informationen finden sich im Buch von Emilian von Zernicki-Szeliga: Die polnischen Stammwappen, ihre Geschichte und ihre Sagen.

Allerdings gibt es nirgends Hinweise auf das Omega in der Helmzier.

Gibt es eine Stelle, in der existierende Familienwappen registriert sind, so dass eine Verbindung zwischen Familiennamen und -wappen nachweisbar ist?

Vielen Dank
Peter

Joachim v. Roy
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Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von Joachim v. Roy » 26.07.2021, 17:27

Hallo Peter,

die Familie O l s z e w s k i mit ihrem Stammwappen „Kościesza“
finde ich z.B. hier: https://wielcy.pl/niesiecki/o/olszewski/4258.php .

Das Stammwappen selbst stellt sich für mich wie folgt dar:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... ciesza.jpg

Daneben gab es im alten Königreich Polen mehrere Familien
des Namens Olszewski, welche ganz andere Stammwappen führten.

Freundliche Grüße vom Rhein

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peter.erlhofer
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von peter.erlhofer » 26.07.2021, 18:23

Danke für die Hinweise.
Soweit ich es verstanden habe, wird das Grundwappen für viele unterschiedliche Familienverbände genutzt. Unterschiede werden bei der Helmzier gemacht. Für das Omega in unserem Wappen habe ich noch keine Erklärung gefunden.
Beste Grüße
Peter

Joachim v. Roy
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Wappen Olszewski

Beitrag von Joachim v. Roy » 26.07.2021, 20:10

Zur Information:

Zu den im Süden Ostpreußens (Masuren) vor 1945 weit verbreiteten
Familien O l s z e w s k i (auch: Olschewski) vgl. Walter Olszewski,
„Verzeichnis der Ortschaften in Ost- und Westpreußen, Posen und
Schlesien, in denen von ca. 1 6 0 0 ab Mitglieder der verschiedenen
Familien Olszewski mit nennenswerterem Besitz ansässig waren“,
abgedruckt in den „Mitteilungen der Literarischen Gesellschaft Masovia“,
Bd. 18, Lötzen 1913, S. 246-251. - Quelle: Adelslexikon, Bd. X,
Limburg a.d. Lahn 1999, S. 21-22 (v. Olszewski des Stammwappens
„Ślepowron“ = Rabe auf Hufeisen).

MfG

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peter.erlhofer
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von peter.erlhofer » 27.07.2021, 07:21

Danke für den Hinweis 🙂

Manni24
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von Manni24 » 27.07.2021, 17:31

peter.erlhofer hat geschrieben:Gibt es eine Stelle, in der existierende Familienwappen registriert sind, so dass eine Verbindung zwischen Familiennamen und -wappen nachweisbar ist?
Hallo Peter,

ich verstehe leider Deine Frage nicht. Alle vorhandenen Wappen sind irgendwo registriert und zwar unter Angabe der Familien, die sie jemals geführt haben. Diese Stelle suchst Du, richtig?

Die poln. Wappen wurden ja in der Regel von mehreren Familien geführt. Vl. 2-3 oder auch 800-900. Da muß man sich natürlich auf Varianten einstellen. Die heißen odmany.

Eine ausführliche Darstellung aller in der poln. Heraldik bekannten "odmanys" des Stammewappens Kościesza seit dem 14. Jhd. findest Du hier:
http://www.wladcy.myslenice.net.pl/Pols ... ciesza.htm

Darunter das odmany Olszewski. Diese Familie führt demnach einen weißen Schild. Es gab aber sicher auch Olszewskis, die weiterhin rot führten. Das ist eben das Dilema der poln. Heraldik. Daß es als Helmzier die 3 Federn über einen Ring gibt, ist in Polen anscheinend niemand bekannt und wird daher nur bei Deiner Familie so sein. Eine tiefere Bedeutung ist da nicht zu vermuten.

MfG
Manni

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peter.erlhofer
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von peter.erlhofer » 28.07.2021, 14:01

Danke Manni,

unser Familienwappen ist im Grunde das Wappen Kościesza, eines der ältesten polnischen Ritterwappen. Beschreibungen der Wappenlegende habe ich auf lateinisch in einem Dokument aus 1641, in polnischen Büchern und in deutschen Übersetzungen im Internet gefunden. Sie ähneln sich alle und entsprechen auch dem, was mein Großvater geschrieben hat. Nur das aufgesetzte Omega ist speziell. Dazu habe ich bisher nichts gefunden.

Dies könnte das alte polnische Wappen Kościesza zu 'unserem' Wappen machen.

Dazu kommt, dass - wie in dem von Dir aufgeführten Dokument ebenfalls beschrieben - rund 150 Familien, ich habe auch die Zahl 298 gefunden, berechtigt sind, eine Form des Wappens Kościesza zu führen. So auch die Olszewski. Dabei gab es im alten Königreich Polen mehrere Familien des Namens Olszewski, welche ganz andere Stammwappen führten.

Diesen Nachnamen hatten auch meine Vorfahren, bis sie auf Grund der Verordnung der Preußischen Staatsregierung, betreffend der Änderungen von Familiennamen, vom 3. Nov. 1919 G.S.S. 177 – ermächtigt wurden eine deutsche Form des Namens zu führen.

Soweit ich weiß, gibt es keine offizielle, d.h. staatliche Registrierung von Wappen. Wappenbriefe, Wappenrollen oder Wappenbücher sind heute die einzigen Quellen für Wappennachweise. Lässt man sein Wappen in eine Wappenrolle registrieren, soll es vor Missbrauch geschützt sein. Damit hat keine andere Person oder Familie das Recht, ein fremdes Wappen ohne Erlaubnis zu führen.
Ich habe in Deutschland die vom HEROLD geführte Deutsche Wappenrolle (DWR), den Wappenindex des Münchner Wappen-Herold und den »Der Wappen-Löwe« der Heraldischen Gesellschaft e. V. gefunden, die eine solche Registrierung (kostenpflichtig) vornehmen. In keiner konnte ich bisher unseren Nachnamen und das in meinen Unterlagen beschriebene Wappen (mit dem Omega) finden.
Daraus leite ich ab, dass nach dem Namenswechsel 1919 keiner eine Registrierung vorgenommen hat, obwohl ich mich an eine diesbezügliche Aussage meines Vaters erinnern kann "in Berlin registriert".

Beste Grüße
Peter

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Gerd H.
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von Gerd H. » 28.07.2021, 15:04

Hallo Peter,

auch in der Niedersächsischen Wappenrolle, geführt vom heraldischen Verein "Kleeblatt" in Hannover, gibt es unter diesem Namen keinen Eintrag. Ich konnte nur einen Eintrag in einer neueren Wappenrolle zum Namen in der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle finden, welches aber anders aussieht. Hier zu sehen beim Eherold:
https://eherold.org/emblem/wappen-olszewski/
Mit besten Grüssen
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Gerd

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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von Manni24 » 28.07.2021, 16:41

@Peter
Danke für Deine Erklärung. Das mit der Wappenlegende und dem Nachweis aus dem 11.Jhd. sollte man sicher nicht so genau nehmen. Eben eine Legende ... In der poln. Literatur finde ich als frühesten Nachweis für das Wappen Kościesza vor allem die Erwähnung des Starosten von Großpolen und Kujawien, Stefan Pękawka, aus dem Jahr 1317. Da blieb wohl scheinbar ein Siegelabdruck o.ä. erhalten. Bei Berlin fällt mir das pr. Heroldsamt ein. Das wurde erst 1920 aufgelöst. Vl. hat sich Dein Vorfahre nach dort gewandt. Im Bestand "Heroldsamt" des Geheimen Staatsarchivs gibt es 2 Akten Olszewski.

@Gerd
Gesucht wird wohl der Eintrag von dem ~ 1919 eingedeutschten Familiennamen - also NICHT Olszewski.

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RobertK.
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von RobertK. » 29.07.2021, 06:54

Guten Morgen Peter,

ich habe zu Deinem Thema ein paar Fragen:
  • Du trägst den Namen "Olszewski", da Du von eurem Familienwappen sprichst, richtig?
  • Von wann ist die Chronik?
  • Könnte es sein, dass das von Dir beschriebene (dem griechischen Buchstaben Omega ähnliche) Symbol ein Hufeisen ist? Das wäre in der polnischen Heraldik ein durchaus häufiger anzutreffendes Motiv.
  • Hättest Du die Möglichkeit, uns ein Foto vom Wappen in der Chronik zu zeigen? Damit könnten Missverständnisse i. S. Motiv-Interpretationen aus dem Weg geräumt werden.
Beste Grüße
Robert

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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von Manni24 » 29.07.2021, 07:40

Hallo Robert,

das Hufeisen ist sicher DAS Symbol der poln. Heraldik. Über 500 Wappen führen es auf dem Schild. Aber über der Krone als Helmzier kommt es praktisch nicht vor. Nach langem Suchen fand ich ein Ślepowron-odmany namens Milan. Dort ist ein Hufeisen zwischen den Federn auszumachen. Siehe:
http://www.wladcy.myslenice.net.pl/Pols ... powron.htm
Runter bis zum herb Milan scrollen.
Ich glaube daher nicht, daß es sich hier um ein Hufeisen handeln kann, zumal in der poln. Heraldik kein Kościesza-odmany mit Hufeisen bekannt ist.

MfG
Manni

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RobertK.
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von RobertK. » 29.07.2021, 11:05

Hallo Manni,

genau um eben diese Spekulationen bzgl. des bislang unbekannten Motivs in der Helmzier zu beenden, stellte ich diese Frage in meinem vorigen Beitrag:
Hättest Du die Möglichkeit, uns ein Foto vom Wappen in der Chronik zu zeigen? Damit könnten Missverständnisse i. S. Motiv-Interpretationen aus dem Weg geräumt werden.
Lass uns einfach abwarten, wie die Darstellung aus Peters Familienchronik aussieht :wink:

Beste Grüße
Robert

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peter.erlhofer
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von peter.erlhofer » 30.07.2021, 12:31

Hallo Robert, Hallo Manni,

das wird ja richtig spannend.

Zu Euren Fragen:

Die Familienchronik hat mein Großvater 1946 geschrieben. Sie fängt zeitlich mit der Geschichte des Kościesza-Wappens (1072) an.
Dann beschreibt er unsere Vorfahren von 1260 bis um das Jahr 1800. Sie beschreibt er als OLSZEWSKI eine alte Familie polnischer Herkunft, seit dem Jahre 1260 im Kulmerland ansässig. Den Namen leitet er wie folgt her: Inzwischen wurde ein benachbartes Gut erworben, das Olszewo benannt wurde. 1462 wird Andreas der Olszewo-Menczinski genannt. 1465 verpfändeten die Gebrüder Andreas und Jakobus de Olszewo-Menczinski ihren Brüdern Mirzon und Christinus das Erbgut Olszewo, nach welchem sich nun, der dieses Gut besitzende Familienzweig Olszewski nannte.
Er leitet die Benennung vom polnischen Siedlungsnamen Olszewo (mehrmals in Polen) ab, der auf polnisch olsza ‘Erle’ zurückgeht. In Einzelfällen wird auch eine Benennung nach Wohnstätte zu polnisch olsza ‘Erle’ möglich sein, so etwa wie die „vom Erlenhof“.
Diese Herleitung wird später noch wichtig.
Für unsere Urahnen von 1770 bis zum Jahre 1900 hat mein Großvater zahlreiche Abschriften aus Kirchenbüchern und sonstige Urkunden gesammelt, die ich im Besitz habe. An deren Ende steht er, geboren in der Gegend von Graudenz 1898.
Dann geht es ins Ruhrgebiet.
Im Jahre 1908 verließ er die von unseren Ahnen und Vorfahren bewohnte Heimat und siedelte nach Gelsenkirchen-Schalke über, wo er als Verzinker auf der Gute-Hoffnungshütte arbeitete.
Damit wird die Familie (mehrere Brüder) Teil einer Gastarbeiterbewegung.
Um 1850 lebten gerade einmal 375.000 Menschen in den Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets. Die industrielle Entwicklung in Deutschland kam nur zögerlich voran.
Mitte des 19. Jahrhunderts steigt der Bedarf an Stahl enorm. Die steigende Produktion zog neue Arbeitskräfte an. Die kamen zunächst aus dem Münsterland, Ostwestfalen und Hessen. Doch das reicht nicht aus. Die großen Industriebetriebe wie Thyssen, Krupp oder Klöckner holten Arbeitskräfte aus Polen und Ostpreußen an die Ruhr. Geworben wurde mit einem deutlich höheren Lohn als in der Heimatregion und einer werkseigenen Wohnung mit kleinem Stall und Garten. Unmengen von Menschen folgten den Angeboten.
Nach dem Ende der Depression (auch Gründerkrise genanntes Konjunkturtief der Weltwirtschaft in den Jahren 1873 bis 1896) setzte dadurch eine Masseneinwanderung vor allem der ländlichen Unterschichten Ost- und Westpreußens und Polens ein, die bis Anfang des 20. Jahrhunderts andauerte.
Die "preußischen Polen" kamen vor allem aus jenen Gebieten, die seit den polnischen Teilungen und dem Untergang des polnischen Staates Ende des 18. Jahrhunderts zu Preußen gehörten, wie zum Beispiel die Provinz Posen. Sie besaßen durchweg die deutsche, das heißt preußische Staatsbürgerschaft.
Polnische Familien zogen Landsleute aus ihrer Heimatregion nach sich. In der Migrationsforschung ist dieses verbreitete Muster als "Kettenwanderung" bekannt. So konzentrierten sich Oberschlesier in Bottrop, Posener in Hamborn und Duisburg, Ostpreußen in Gelsenkirchen und Recklinghausen.
Vor Beginn des Ersten Weltkriegs lebten im Ruhrgebiet etwa 350.000 (ethnische) Polen, die rund 150.000 Masuren nicht mit eingerechnet. Rund 500.000 Polen und Masuren - so wird geschätzt - lebten vor dem ersten Weltkrieg im Ruhrgebiet, die meisten in der Emscher-Region.
Nach 1918 schrumpfte die polnische Minderheit an Rhein und Ruhr rasch. Das lag zum einen an der Ökonomie, an der Rationalisierungskrise im Bergbau. Zum anderen war der polnische Staat durch den Versailler Vertrag wiederhergestellt, und etwa ein Drittel der ca. 350.000 Polen im Ruhrgebiet kehrten in die alte, nun polnische Heimat zurück. Ein weiteres Drittel wanderte im Laufe der zwanziger Jahre in die nordfranzösischen Kohlereviere von Lens und Lille ab, wo sich manche dieser ehemals preußischen Polen nun als boches beschimpfen lassen mussten. Das letzte Drittel blieb im Ruhrgebiet und assimilierte sich weitgehend - bis hin zum Namenswechsel - in den Städten des Reviers.
Unsere Familie gehörte zu denen, die wie schon erwähnt die Möglichkeit des Namenswechsel wahrgenommen haben. Die Beschreibung Olszweski - die vom Erlenhof wurde zu unserem heutigen Nachnamen: Erlhofer
Diese Änderung betraf mehrere Familienzweige (Brüder). Mindestens einer zog zunächst wieder in heute polnische Bereiche (damals Westpreußen) zurück, um später nach Norddeutschland auszuwandern. Dies führt zu zwei Erlhofer-Familien, eine im Norden und eine im Südwesten Deutschlands.
Die im Norden haben teilweise andere Narrative der Familiengeschichte, die sich aber nicht in gleicher Weise belegen lassen, wie es mir auf Grundlage der Chronik und der hinterlassenen Urkunden möglich ist.

Soweit zum Hintergrund meiner Recherche zum Familienwappen.

Sehr interessant finde ich den Hinweis auf das Hufeisen. Mein Großvater hat zwar geschrieben: Helmzier: Drei Straußenfedern in den Wappenfarben weiß und rot, von einem nach unten durchbrochenen O gehalten (ähnlich dem griechischen Endbuchstaben, d.i. Omega)
Es kann aber durchaus auch ein Hufeisen sein.
Ich beziehe mich neben der Beschreibung in der Chronik auf eine handschriftliche, colorierte Zeichnung, die sich am Ende des Familienbuches meines Urgroßvaters Stanislaus Olszewski (* 16.12.1871) befindet.
(Ich versuche das Wappen anzuhängen, erhalte aber die Meldung, dass mein Kontingent für Dateianhänge ausgeschöpft sei).

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Gerd H.
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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von Gerd H. » 30.07.2021, 13:38

peter.erlhofer hat geschrieben:
30.07.2021, 12:31
Ich versuche das Wappen anzuhängen, erhalte aber die Meldung, dass mein Kontingent für Dateianhänge ausgeschöpft sei.
Hallo Peter,

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Mit besten Grüssen
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Gerd

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Re: Wappen Olszewski - Kościesza

Beitrag von peter.erlhofer » 30.07.2021, 16:11


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