Diskussion zu meinm Wappen

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Egon Hohenberger
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Diskussion zu meinm Wappen

Beitrag von Egon Hohenberger » 29.01.2007, 18:27

Hallo in die Runde,

ich möchte die Diskussionen aus meiner Sicht einmal zusammenfassen.
Es ist irgendwo schon im Hintergrund richtig, dass ich eine gewisse Verunsicherung erfahren habe, die dadurch entstanden ist, dass mir ein Heraldiker gemailt hat, dass fünf Herolde das Wappen quais sch... finden und es also in der GwF nicht eingetragen werden kann.
Ich bin mir aber eigentlich sicher gewesen, dass das Wappen von der HGW gut gestaltet und umgesetzt worden ist.
Gleichwohl waren die Mails, die ich bekam von gegenseitiger Nichtanerkennung und kollegialer Missachtung geprägt, so dass ich einfach nur mal Eure Meinungen - völlig unvoreingenommen - hören wollte. Dabei ist doch klar, dass ich mich nicht so schnell entmutigen lasse. Um es so zu sagen, ich hatte gute Gründe die Herkunft meiner Familie und der Familie meiner lieben Frau (Sudetenland, Bukowina, Sachsen und Sachsen - Anhalt) einzubauen, weil das auch für die Zukunft realistischer ist als beispielsweise Berufe einzubauen, jedenfalls in meinem Fall.
Das die Wappen der vorgenannten Länder so bunt sind, dafür kann allein die Geschichte was, ich nicht. Dass der anfertigende Heraldiker der Meinung war, ein Wappen kann nicht 1:1 in ein anderes eingefügt werden wie in meinem Fall, auch klar. So denke ich, dass er dies in dem Wappen ganz gut umgesetzt hat und ich sage es auch frei heraus, wenn es mancher auch überladen empfindet, ich finde es in seiner Aussage als redentes Wappen sehr gut, ich finde es auch gut, wie es in der Gestaltung geworden ist und ich kann nach der mir zur Verfügung stehenden Literatur keine inakzeptablen heraldischen Fehler erkennen.
Das ich die Herkunft der vorgenannten Länder im Europäischen Haus historisch nur mit Straußenfedern in schwarz-rot-gold und rot-weiß-rot für Deutschland und Österreich-Ungarn dargestellt sehen kann ist doch auch oK.
Also, nichts für ungut, ich habe alle Eure Beiträge aufmerksam gelesen und habe die notwendigen Informationen entnommen, gleichwohl manche von einer gewissen Selbstsicherheit bzw. Selbstherrlichkeit nicht frei sind.

Klar frage ich i.d.R. keine Schwester, wie ich meine Arbeit zu machn habe. Aber ich verschließe mich dem Rat einer Schwester auch nicht, wenn er richtig ist und mir so erscheint.

Abschließend möchte ich Euch hier sagen - und ich denke, dann sollten wir die Diskussion um mein Wappen beenden - ich bin mit meinem Wappen ganz zufrieden, es sagt das, was es soll, besser hätte ich es nicht gestalten können (schon weil ich ein schlechter Maler bin) und die HGW hat gute Arbeit geleistet für meine Begriffe. Da ist es auch in der Wappenrolle eingetragen, bei Greve ist es auch im Index und ich denke andere werden folgen. Das es die GwF nicht eintragen will, nun sei es drum. Damit kann und muss ich leben.

Also allen, die hier eine ehrliche Meinung (ohne Unterstellungen) abgegeben haben danke ich herzlich

Egon (Hohenberger)
Ist Geschichte ehrlich?

M.d.GwF
M.d.HiN
M.d.AuW
G.d.IDW

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Markus
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Grämen Sie sich nicht.

Beitrag von Markus » 29.01.2007, 19:46

Sie sollten sich über die Nichteintragung des Wappens auf besagten Seiten nicht grämen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.....Rest per PN.
Heraldische Grüße
Markus

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Bernhard
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Beitrag von Bernhard » 29.01.2007, 20:55

Sehr gut gesagt!

Im "richtigen Leben" paßt meistens auch eine "Tochter" genau richtig. Und ob und vor allem warum jemand mit einer bestimmten Tochter glücklich wird und mit anderen Töchtern nicht, kann sehr viele Gründe haben.

Lieber Egon, Du wirst Deinen Weg gehen und das ist auch gut so. Aber diese Diskussion wird HiN und GwF nicht entzweien, wir haben zwar jeder unsere Schwerpunkte und eigenen Ansichten, aber wir haben vor allem gegenseitigen Respekt und Achtung vor der Arbeit, den Kenntnissen und den Bemühungen des jeweils anderen. Und das ist auch gut so.

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Heilbronner
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Re: Diskussion zu meinm Wappen

Beitrag von Heilbronner » 06.02.2007, 12:12

Egon Hohenberger hat geschrieben: ich hatte gute Gründe die Herkunft meiner Familie und der Familie meiner lieben Frau (Sudetenland, Bukowina, Sachsen und Sachsen - Anhalt) einzubauen, weil das auch für die Zukunft realistischer ist als beispielsweise Berufe einzubauen, jedenfalls in meinem Fall.
Das die Wappen der vorgenannten Länder so bunt sind, dafür kann allein die Geschichte was, ich nicht.
Folgende Frage kam mir bei der Lektüre obigen Zitats:

Müssen eigentlich die Farben, die für das zu stiftende Wappen verwendet werden, aus dem aktuellen Ortswappen des Wappenstifters entlehnt sein ?

Dies wurde mir von der Wappenrolle, bei Stiftung meines Familienwappens, einschränkend erklärt.

(Und da ich mein Maul nicht halten kann ->)...da wird man schon ein wenig neidisch, wenn man das Hohenbergische Wappen sieht. Dazu eine Frage an die Heraldiker:
Dürfte ich ein Wappen(schild) auch mit 8 (oder 16 Feldern) stiften, die dann die Herkunft meiner und meiner Gattin Großeltern (und Urgroßeltern) darstellen ? Ich habe so etwas ähnliches schon auf Faschingsorden gesehen!
"Open fire... all weapons!"(Flash Gordon)

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A.Jacob
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Beitrag von A.Jacob » 06.02.2007, 15:42

Müssen eigentlich die Farben, die für das zu stiftende Wappen verwendet werden, aus dem aktuellen Ortswappen des Wappenstifters entlehnt sein ?
Nichts muss, alles kann. :)
Dürfte ich ein Wappen(schild) auch mit 8 (oder 16 Feldern) stiften, die dann die Herkunft meiner und meiner Gattin Großeltern (und Urgroßeltern) darstellen ?
Verbieten kann Ihnen das wohl keiner, aber ich bin sicher, dass Sie ein neugestiftetes 16 Felder zeigendes Familienwappen nirgends eingetragen bekommen. Weniger ist mehr. Jedoch kann man das Wort "weniger" nicht unbedingt definieren. Für die einen ist 1 Feld wenig, für den anderen 4.
Mit freundlichen Grüßen

http://www.wappenkunst.de

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Frank J. Reuther
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Re: Diskussion zu meinm Wappen

Beitrag von Frank J. Reuther » 06.02.2007, 18:44

Heilbronner hat geschrieben:Müssen eigentlich die Farben, die für das zu stiftende Wappen verwendet werden, aus dem aktuellen Ortswappen des Wappenstifters entlehnt sein?
Dies ist, so meine ich, eine abwegige Vorstellung. Machen kann man das selbstverständlich. Eine Verpflichtung besteht allerings in keiner Weise.

Jeder Heraldiker wird anraten, ein Wappen so einfach wie möglich und dabei originell zu gestalten. Es soll einfach erkennbar sein (bei lebensechter Schildgröße auch noch auf 200 m). Mehr ist nicht verboten, führt jedoch zu Kritik.
Mit freundlichen Grüßen
Frank J. Reuther, MdH
Quia Dominus dat sapientiam et ex ore eius scientia et prudentia. (Prv 2;6)
http://www.frank-reuther.de

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Markus
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Beitrag von Markus » 06.02.2007, 20:08

Hallo, ich erlaube mir, daran zu erinnern, dass das hier das Gästebuch ist. Bitte den Tread im Forum führen. Danke.
Heraldische Grüße
Markus

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