Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

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Holsten
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Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Holsten » 25.01.2021, 16:38

Hallo und vielen Dank für die Aufnahme im Forum!

Ich bastele seit einigen Wochen an einem Wappen für meine Familie herum und habe mich dazu unter anderem hier, im Heraldik-Wiki, in der „Wappenfibel“ (Handbuch der Heraldik), und last but not least auf der Seite von Herrn Dr. Peter als point of first entry zu weiteren Quellen belesen.

Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich zu meinem Aufriss v.a. in Bezug auf heraldische Korrektheit, Kategorie der Ästhetik etc. gerne ein paar Meinungen und Hinweise hätte, bevor ich mich da noch weiter hineinsteigere, an etlichen Feinheiten und Details herumschleife und dann feststellen muss etwas Wichtiges übersehen zu haben. Eine ganze Reihe v.a. spezifischer Fragen und Zweifel in Bezug auf einzelne Dinge und Details, die ich hätte stelle ich jetzt erstmal zurück. Das kommt schon noch.

Ein paar Worte zur Erklärung des Entwurfs aus dem Familiennamen, bzw. deren Geschichte was wahrscheinlich schonmal hilft:

Mein Familienname leitet sich vom Ort „Dinklage“ ab. Die Familie ist schätzungsweise im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts nach Sankt Margarethen (Holstein) gekommen (fast zeitgleich mit der Familie Kloppenburg (gleiche Herkunftsregion)) und (bislang) erstmals nachweisbar in der Landvermessung von 1602. Man hat dort ca. 150 Jahre lang Torfabbau im Hochmoor betrieben bis eine Reihe von Sturmfluten (1717, 1718, 1720/21) dem ein Ende setzte und den Landstrich so verwüstete, dass die nachfolgenden Generationen sich über das südwestliche Holstein, v.a. Dithmarschen verstreuten (v.a. als Landarbeiter, Leineweber, Hausierer, Armenvögte, Abdecker. „Arme Leute“/Unterste Schicht). Im 19. Jahrhundert sind dann auch etliche Angehörige nach Amerika ausgewandert und zu so etwas wie „Bürgerlichkeit“ gelangt (in Deutschland wohl i.d.R. erst im 20. Jahrhundert, bzw. bundesrepublikanischer Zeit).

Das Bild (das hoffentlich angezeigt wird) ist aus technischen Gründen ein jpg.

Bild

Vielen Dank schonmal vorab!

Florian

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Dietje
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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Dietje » 25.01.2021, 18:22

Verehrter Herr Dinklage,

interessante Geschichte, ich möchte jedoch Ihr Augenmerk auf folgenden Artikel lenken, bevor Sie hier mit Unterstützung weitermachen. Es gibt ebenfalls noch Abkömmlinge in meinem Bekanntenkreis, die mit Familiennamen Dinklage heißen und von den Dinklages auf Gut Campe bei Steinbild abstammen. Gibt es hier eine Verbindung? Auf eine kurze Rückmeldung freue ich mich und ich denke dann kann es los gehen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dinckla ... eschlecht)

Holsten
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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Holsten » 25.01.2021, 18:50

Hallo Dietje,

entschuldigen Sie bitte die falsche Fährte. Eine Verbindung kann ich ausschließen. Mein Name ist nicht Dinklage, sondern Dunklau. Er leitet sich aber in meinem Fall davon ab. Die ersten Namensträger hießen noch "Dincklau", und waren wohl nicht besonders edel. Im Laufe von ein paar Generationen (wie sich in den hiesigen Kirchenbüchern ersehen lässt) hat sich der erste Vokal des Namens dann über "ü" zu "u" gewandelt. Es gibt noch einen anderen Familienverband mit Namen Dunklau, der aus der Gegend um Bielefeld kommt. Deren Name leitet sich aber von einer Hofstelle namens "Dünkeloh" (Ortsteil Jöllenbeck) ab. In dieser Gegend findet man in den Büchern dann "Dunkelau"s, was sich ab dem 19. Jahrhundert wohl bei einigen zu "Dunklau" verkürzt hat. Also zwei verschiedene Wege die zum gleichen Ergebnis führten.

Viele Grüße,

Florian
Zuletzt geändert von Holsten am 25.01.2021, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Dietje
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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Dietje » 25.01.2021, 19:23

Uh,

da war ich wohl zu flott. Im Prinzip gefällt Ihr Entwurf sehr Gut, die Erläuterung zur Symbolik würde mich noch interessieren. Darüber hinaus finde ich die gebrochenen Spaten etwas "zierlich" geraten, vielleicht lässt sich hier eine andere Lösung finden. Zur Einmaligkeit kann ich nichts sagen, jedoch steht dieser Faden noch an seinem Anfang und ich bin sehr gespannt, wie sich das hier entwickeln wird. Warten wir mal auf weitere Meinungen.

Herzlichst
Dietje

Holsten
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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Holsten » 26.01.2021, 14:26

Ich schreib schon mal was zur (Be)deutung der einzelnen Elemente, die sowohl jeweils eine familien(geschichtlich)bezogene, als auch eine größere wertebezogene Bedeutung haben.

Im oberen Feld des Schildes finden wir die zwei Torfstecher (Diese Instrument ist in auch in Natura recht schmal und erscheint z.B. so im Wappen der Gemeinde Hemdingen (https://de.wikipedia.org/wiki/Hemdingen). Ich gebe aber zu, dass man da noch feilen kann) und die Rose.
In ihrer Eigenschaft als Arbeitsgeräte stehen die Torstecher für den viele Generationen lang ausgeübten Beruf. Sie sind zerbrochen und zu den Seiten getreten, da dieser der Vergangenheit angehört, während die Familie (weiter/wieder/erst richtig) erblüht, wofür die in der Mitte hervorkommende Rose steht.

Auf einer anderen Ebene bilden die Torfstecher die linke und rechte Hälfte eines Andreaskreuzes (Sie sind eigentlich nicht als geknickt, sondern als übereinander gekreuzt und mittig zerbrochen gedacht und waren zeichnerisch auch so konstruiert, d.h. der Stiel oben rechts gehört zum Blatt unten links und umgekehrt). Andreaskreuz und Rose sind Bestandteile des Wappens der Familie von Dincklage und haben so auch Eingang in das spätere Ortswappen der Stadt Dinklage gefunden (https://de.wikipedia.org/wiki/Dinklage).
In diesem Sinne ist das obere Feld also redend (Den Namen Dunklau etwa über eine Volksetymologie (Dunkle Au o.ä.) redend zu machen, fand ich nicht wirklich ansprechend).

Im unteren Feld haben wir einen Eber. Dieser geht auf einen historisch überlieferten Vorfall zurück, bei welchem Schweine eine Rolle gespielt haben und bei dem ein sehr früher Angehöriger der Familie sich gewissermaßen „wie eine Wildsau“ aufgeführt hat (unbeherrscht, gewalttätig).

Als Helmzier die Heilige Margarethe. Sie ist seit 1500 die Patronin der Kirche des gleichnamigen Ortes Sankt Margarethen (der sie auch im Wappen hat: https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Mar ... (Holstein)). Sie wird gewöhnlich mit den Heiligenattributen Drache (hier als flügelloser Lindwurm), Kreuz(stab), Märtyrerkrone und Buch dargestellt. Sie steht also für die gemeinsame Herkunft aus Sankt Margarethen.

Neben diesen also familienbezogenen Deutungen habe ich mir noch folgende symbolische/moralische überlegt, die Helmzier und Schildbild miteinander verbindet:

Ober- und Unterwappen spiegeln jedes für sich einen Gegensatz zwischen a) silbernem Eber und Lindwurm als männlich konnotierten Elementen und b) den ihnen in beiden Fällen übergeordneten, weiblich konnotierten rot-goldenen Elementen der Heiligen und der Rose. (In der Draufsicht würde die Heilige mit ihrem goldenen Haar, Krone und den Zöpfen der Rose ähneln. Dies ist ein Grund warum auch die Kelchzipfel der Rose golden und nicht grün tingiert sind).

Der Gegensatz von Heiliger und Lindwurm ist dabei wohlgemerkt unversöhnlich: Beide sind im Streit/Kampf miteinander verwoben und gefangen. Die Heilige steht hierbei für weibliche Dominanz, der Lindwurm für entfesselte (männliche) Gewalt. Dieses "Paar" ist also alles andere als glücklich. Der zweite Gegensatz von Rose und Eber ist dagegen geordnet: Beide haben gewissermaßen eigene "Räume" die sie beherrschen und sie ergänzen sich. Die Rose (auch in ihrer geometrischen Symmetrie) strahlt Ruhe und Ausgleich aus. Der Eber hat eine Richtung und soll Zielstrebigkeit und Durchsetzungsfähigkeit abbilden.
Das soll jetzt nicht unbedingt als Moralkeule von den Vorzügen der heteronormativen Hausfrauenehe mit klassischer Rollenverteilung rüberkommen, sondern eher als eine Weisheitslehre, das Beziehungspartner ihren geordneten Frei"raum" brauchen um sich vernünftig zu "entfalten".

Die Helmdecke trägt wie das Wappen insgesamt die Hauptfarben rot und silbern (weiß), die wir im Wappen von Holstein finden und hat in der Form ihres Außenumrisses auch Ähnlichkeiten mit dem Nesselblatt des Holsteiner Wappens. Die Decke ist zwar nicht bedeutungstragend, aber in ihrer jetzigen Form ist sie so gedacht.

Bezüglich der Einmaligkeit/Ausschließlichkeit hab ich jetzt bisher nur im Siebmacherwiki recherchiert.
Am nächsten käme wohl das Wappen der Grafen von Eberstein heran, die ursprünglich nur in Silber eine rote Rose mit blauen Butzen hatten, ihr Wappen aber ab 1586 quadrierten und um in Gold einen schwarzen Eber (schreitend) auf grünem Boden erweiterten.
http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/ ... rie683.htm
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:E ... Wappen.png
In einer einfach geteilten Form (oben Rose unten Eber) hat das Wappen dann auch Eingang in das das vermehrte Wappen verschiedener badischer Länder gefunden:
http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/baden.htm
Es scheint – auch schon wegen der abweichenden Tingierung – aber eher keine Verwechslungsgefahr zu bestehen.
Zuletzt geändert von Holsten am 26.01.2021, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.

Holsten
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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Holsten » 26.01.2021, 15:33

Bezüglich der Torfstecher kann ich jetzt auf die Schnelle noch diese Alternative anzubieten, die etwas offensichtlicher in Bezug auf das Zitat des Dincklage-Wappens ist und es ermöglicht die Geräte auch größer darzustellen (wahrscheinlich auch leichter zu blasonieren):
Bild

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Dietje » 27.01.2021, 12:21

Sehr schön,

ich persönlich finde es so stimmiger und die gewünschte Verbindung ist ersichtlich. Auch habe ich mir die Zeit genommen und habe einmal nach Vergleichbarem gesucht, jedoch nichts Entsprechendes gefunden. Doch meine heraldische Bibliothek ist im Gegensatz zu manch anderem hier im Forum mit Sicherheit eher bescheiden. Daher würde ich noch auf eventuelle Wortmeldungen warten. Ansonsten hätte ich dem nichts hinzuzufügen.

besten Gruß

Dietje

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Gerd H. » 27.01.2021, 12:40

Hallo Florian,

erstmal noch ein "Willkommen im Forum". Deine Zeichnungen sind Dir schon sehr gut gelungen. Zur Form der Decke ist anzumerken, das diese nicht mit im Blason erwähnt wird und jeder der das Wappen neu zeichnet dann diese auch individuell anders gestallten würde. Die zweite Version des Wappen gefällt mir persönlich besser.
Was ich noch etwas anpassen würde ist die Helmzier bzw. der Wulst. Die Decke noch etwas mehr über den Helm ziehen und den Wulst grösser machen. Dann hat die Zier mehr Platz darin.
Mit besten Grüssen
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Gerd

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Tejas552 » 27.01.2021, 13:35

Ich finde, das Wildschwein ist ein schönes Motiv, ebenso der Torfstecher. Aber warum soll dieser zerbrochen sein? Der Normalbürger erkennt schon einen heilen Torfstecher nicht, geschweige denn einen zerbrochenen. Und warum müssen es gleich zwei dieser kaputten Geräte sein? Sie sind schon jetzt eher zu klein geraten. Mit der Rose kann ich persönlich auch nicht viel anfangen. Sie schein mir dazu zu dienen die Dreiheit im Schildhaupt zu komplettieren und den ohnehin knappen Raum zu füllen.

Die Heilige Margarethe auf dem Helm finde ich zu pompös, und irgendwie ohne Bezug zum Rest des Wappens. Die Verwendung eines Attributes der Heiligen würde völlig ausreichen, wenn es denn sein muss. Ich persönlich würde mich auf einen Torfstecher und das Borstenvieh konzentrieren.

Gruss
Dirk

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von RobertK. » 27.01.2021, 17:04

Hallo in die Runde,

wie heißt diese Teilung?
Für ein "eingebogenes Schildhaupt" ist der Verlauf etwas zu tief, oder?

Beste Grüße
Robert

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Gerd H. » 27.01.2021, 17:36

RobertK. hat geschrieben:
27.01.2021, 17:04
Hallo in die Runde,

wie heißt diese Teilung?
Für ein "eingebogenes Schildhaupt" ist der Verlauf etwas zu tief, oder?

Beste Grüße
Robert
Da die Teilung mittig den Schildrand berührt würde ich das als "gewölbte Teilung" bezeichnen.
Mit besten Grüssen
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Gerd

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Jochen » 28.01.2021, 10:58

Ich finde Florians Aufriß durchaus gelungen.

Ich kann aber auch Dirks Einwänden etwas abgewinnen. Was ich immer etwas problematisch finde, ist, wenn die Symbole nebeneinanderstehen, aber irgendwie doch nicht zusammenzugehören scheinen.

Was ich damit meine, habe ich colorandi et demonstrandi causa mal zusammengekritzelt:

Bild

Das soll kein Alternativvorschlag sein.

Übrigens: Hier

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 19556.html

ist eine interessante Doku über Schwarzkittel zu finden....
Alles Gute all jenen, die Gutes im Schilde führen !

jochen

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Gerd H. » 28.01.2021, 12:52

Das finde ich richtig gut wie der Eber wütet und den Torfstecher zerbricht.

Klasse Jochen!!!
Mit besten Grüssen
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Gerd

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Tejas552 » 28.01.2021, 13:01

Jochen hat geschrieben:
28.01.2021, 10:58


Bild

Das soll kein Alternativvorschlag sein.
Warum denn nicht? Das Wappenbild ist toll (vielleicht abzüglich der Rose) und bleibt jedem, der es gesehen hat sofort in Erinnerung.

Gruss
Dirk

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Re: Wappenneustiftung, Bitte um Hinweise und Meinungen

Beitrag von Dietje » 28.01.2021, 13:06

Moin Jochen,

finde Deinen Entwurf auch sehr gut gelungen. Eine echte Alternative über die Holsten wirklich nachdenken sollte.

Gruß

Dietje

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