Kolorierung Familienwappen

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v.Freyhold
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 24.01.2018, 00:57

@ Kurt: Danke für den Link zum "Helmdecken-how-to" :D

Lese ich gerade, sehr interessant und hilfreich...

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Frank Martinoff
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Frank Martinoff » 24.01.2018, 01:01

.... Kann den Link nicht setzen, am besten selbst bei vgd.ru anmelden und eigene Hausaufgaben machen :!:

v.Freyhold
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 24.01.2018, 01:30

Frank Martinoff hat geschrieben:und eigene Hausaufgaben machen :!:
Ich weiß nicht, wie dieser Tonfall die Wahrheitsfindung erleichern soll.

Ich hoffe, damit habe ich dazu alles gesagt.

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Tejas552
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Tejas552 » 24.01.2018, 13:42

v.Freyhold hat geschrieben:Es kann m.E. nicht schaden, die genaue Quelle zu nennen.

Bemerkenswert bleibt außerdem, dass es so viele verschiedene Thesen gibt dazu, ab wann Erbadel "begann" in der Rangtabelle. 14. Rang? 10. Rang? Alles aus mitunter angesehener Quelle.

Und Tejas schrieb ja auch:
Tejas552 hat geschrieben: Die Übersetzung des Russischen Ständerechts von meinem Urrrr-grossvater Hermann Faltin, galt in den baltischen Gouvernements als massgeblich ("Das russische Ständerecht von Hermann Faltin).
https://www.faltin-ahnenforschung.com/b ... ch-faltin/

Er schreibt 1845, dass Oberoffiziere den Erbadel erhalten. Nach meiner Lesung gehörte bereits ein Leutnant zu den Oberoffizieren, obwohl, wie Gerd richtig angemerkt hat, der Leutnant der tiefste Offiziersrang ist. Aber, er ist eben kein Unteroffizier.
Ich vermute, dass Ihr Vorfahr als Leutnant in der russischen Armee gedient hat (was für sich genommen schon sehr interessant ist) und damit zum Erbadel zählte. Dieser Erbadel wurde ihm dann beim Übertritt im gleichen Dienstgrad in Sachsen bestätigt.

Würdest du dann sagen, dass Tejas auch nicht recht hat?

Ich habe nochmal nachgeschaut, und bin mir ziemlich sicher, dass es stimmt, was ich zuvor geschrieben habe. In Russland unterschied man nicht zwischen Offizieren und Unteroffizieren, sondern zwischen Oberoffizieren und Unteroffizieren. Ein Leutnant war ein Oberoffizier und ihm stand damit, zumindest in der relevanten Zeitperiode, der Erbadelsrang zu. Erst 1845 wurde der Erbadelsrang von den Oberoffizieren zu den Stabsoffizieren verlegt. Für Zivilbeamte wurde er vom 8. auf den 5. Rang verlegt.

Das Offizierskorps und die Beamtenlaufbahn standen übrigens nicht jedem offen. Beamter konnte man nur werden, wenn der Vater adelig war oder zumindest eine Exemtenstatus besass und/oder wenn der Aspirant einen Universitätsabschluss besass, wobei wiederum die Zulassung zur Universität nicht jedem offen stand.

Ebenso stand die Offizierslaufbahn bei weitem nicht jedem offen. Anfang des 18. Jh. stammten die Offiziere (also die Oberoffiziere) in der Regel aus dem Adel, so dass eine Nobilitierung gar nicht gefragt war. Wenn der Vorfahr von Herrn v. Freyhold als Bürgerlicher Leutnant wurde, dann besass er vermutlich besondere Kenntnisse und Fähigkeiten die einen solchen Aufstieg ermöglichten.

Gruss
Dirk

v.Freyhold
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 24.01.2018, 14:51

ich habe nocheinmal eine E-Mail etwas genauer gelesen, die mir ein anderes Familienmitglied vor ein paar Wochen geschickt hat, und da stehen noch ein paar Details drin zu der Vorgeschichte.

Demnach war Eckart Philipp Freyhold Geistlicher und als solcher pastor primarius der deutsch-lutherischen Gemeinde in Moskau. Zuvor war er wohl hier in Deutschland Regimentspastor. Jedenfalls, ein pastor primarius ist (oder war) laut Wikipedia offenbar in der Hiearchiestufe knapp unter einem Bischof. Er heiratete dann die aus hamburgischem Reichsadel stammende Charlotte Aurora Sauerbrey von Sauerburg in Hamburg und ging dann mit ihr nach Moskau bzw. wurde beruflich dorthin entsandt. Möglicherweise auf eigenen Wunsch, da die Sauerbreys wohl gegen die Verbindung waren.

Offenbar war der pastor primarius eine gesellschaftlich bedeutende Stellung, die nachfolgend in Moskau geborenen Freyhold-Söhne (einer davon Hans Heinrich, unser aller Stammvater) gehörten also zur oberen Schicht. Nach den Recherchen meines Verwandten ermöglichte ihnen diese gehobene gesellschaftliche Stellung auch eine Offizierslaufbahn bei der Armee. Zu überlegen wäre dann noch, ob die Familie Eckart Philipps vielleicht obendrein noch gesellschaftliche Vorteile in Moskau hatte, weil die Mutter ja eine geborene Sauerbrey von Sauerburg war. Vielleicht eröffnete ihnen auch dies den Zugang zu gewissen gesellschaftlichen Kreisen vor Ort.

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Tejas552
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Tejas552 » 24.01.2018, 16:30

Für mich gibt es da keinen Zweifel. Wie ich schon zuvor schrieb, die Offizierslaufbahn stand nicht jedem offen. Hans Heinrichs Familienhintergrund hat ihm sicher diese Möglichkeit eröffnet. Als deutscher und Sohn eines Pastors war er vermutlich auch gut ausgebildet, was ihn ebenfalls für diese Laufbahn empfohlen haben dürfte. D.h. er hatte vermutlich einen Bildungsvorsprung ggü. den üblichen Offiziersanwärtern aus dem alten Bojarenadel.

Zwar nahm die Frau den Stand des Mannes an, aber trotzdem hatte die Ehe mit einer Frau höheren Standes Vorteile. Mein ältester Vorfahr Johann Leopold Friedrich Faltin heiratete 1810 eine Baronesse Juliane Dorothee von Vietinghoff-Scheel. Durch die Heirat erhielt er den Exemten-Status. Er war damit von der Kopfsteuer befreit. Zudem war er Mitglied der Grossen (Schwarzhäupter) Gilde von Riga. Dieses waren wichtige Voraussetzungen für den Universitätszugang und schliesslich den Adelserwerb seiner Söhne.

Gruss
Dirk

v.Freyhold
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 24.01.2018, 17:35

Na, dann fügt sich das Puzzle ja zunehmend zusammen... :D

Hier einmal ein allererster Entwurf einer komplett eigenen Helmdecke, oder zumindest des oberen Teils davon. An den Proportionen muss ich mit Sicherheit noch arbeiten, aber ich habe dank des Links von kalex einiges an guten Tipps bekommen wie man das ganze angehen sollte.

Bild

Für die Spätgotik sind offenbar blumenranken-ähnliche Zattelungen gebräuchlich, aber dort stand auch, die Formgebung der Zattelung soll sich ruhig an den Formen des übrigen Wappens orientieren, da das Wappen ja am Ende in sich harmonisch wirken soll. Aus meiner Sicht bietet sich deshalb an, die Form der Flügelfedern als generelle Grundlage der Formensprache der Zattelung zu nehmen.

Ich werde wohl noch ein wenig üben müssen um eine Zattelung hinzubekommen, die möglichst professionell wirkt und dabei heraldisch richtig ist. Aber ich glaube, ich habe jetzt ein paar Ideen, wie ich dort hinkomme.

Mein einer Kunstlehrer hat immer gesagt "Ein guter Zeichner zeichnet zuerst im Kopf" oder so ähnlich. Damit meinte er wohl, man muss sich einen Gegenstand den man zeichnen will im Kopf zuerst räumlich vorstellen. Was solche Zattelungen angeht, hatte er damit auf jeden Fall recht...

Tejas552 hat geschrieben:Mein ältester Vorfahr Johann Leopold Friedrich Faltin heiratete 1810 eine Baronesse Juliane Dorothee von Vietinghoff-Scheel.
Dann besteht zwischen unseren Familien sogar eine Verbindung. :D

Einer der Söhne von Hans Heinrich von Freyhold, Karl August Heinrich 1755-1820), hat in zweiter Ehe eine "Caroline Luise von Vietinghoff gen. Scheel" (1784-1822) geheiratet. Dies ist allerdings nicht der Sohn Hans Heinrichs von dem ich abstamme, sondern meine Linie geht aus von dem Bruder von Karl August, einem gewissen August Maximilian von Freyhold (1761-1823). Dieser hat Anna Christina Agathe von Kettelhodt (1770-1809) geheiratet.

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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von kalex1946 » 24.01.2018, 19:58

@ Herr v. Freyhold

siehe meine PN.

Gruß aus South Carolina

Kurt

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Frank Martinoff
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Frank Martinoff » 24.01.2018, 23:34

""" Corpus of Laws of the Russian Empire"""
Reference No. 3890
Vol. VI pp. 486

... online available in Russian only,
meaning you have to translate the title and search the Russian text .....

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Duppauer1
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Duppauer1 » 25.01.2018, 00:47

[
Frank Martinoff hat geschrieben:
v.Freyhold hat geschrieben:
Ich hab nocheinmal etwas zu den russischen Rangtabellen gelesen; zumindest laut Wikipedia soll in der fraglichen Zeit (1740er Jahre) der Erbadel gemäss einem kaiserlichen Regierungserlass von 1721 automatisch mit dem Erreichen jedes Dienstgrades der militärischen Sparte der Rangtabelle verliehen worden sein. Der unterste Dienstgrad des Heeres der zu jener Zeit Erbadel ermöglichte war demnach der des Fähnrichs.

DIESE AUSSAGE IST EINFACH FALSCH :!: :!: :!:
Hier geht es nicht darum was ein Offizier ist, der original Text sagt ausdrücklich
dass nur die oberen Offiziersränge (OBEROFFIZIERE) zum erblichen Adel führten und die Kinder dieser "oberen" Offiziersränge
nur bedingt dazu berechtigt sind!
Frank Martinoff hat geschrieben:
Ich habe mal in Russland nachgefragt, laut russ. Gesetz war man 1722 erst ab dem 8 ten Rang zum Erbadel "entitled" berechtigt

... bekomme ich jetzt eine Entschuldigung
Nun ist zu Klären welche Rangstufen die Oberoffiziere im o.g. Text inne hatten, denen der russische Erbadel verliehen wurde.

Hier ein Auszug aus Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Rangtabelle
In der Rangtabelle waren die Inhaber militärischer Ämter privilegiert, da ihre Inhaber automatisch nach dem Ukas vom 16./27. Januar 1721 dem erblichen Adel angehörten. Den Zivil- und Hofbeamten hingegen stand dieses Recht erst ab der achten Klasse zu. Das Recht der Nobilitierung in den militärischen Rängen übertrug sich auch auf die Kinder des Amtsinhabers. Kindern von Trägern der Zivil- und Hofämter hingegen blieb dieses Recht verwehrt.[17] Ab 1856 wurde der Erbadel erst mit Erreichen der vierten Zivilklasse (Wirklicher Staatsrat) bzw. ab der sechsten Militärklasse (Oberst, bei der Leibgarde Major) erreicht. Die Verleihung der obersten Rangklassen eins bis fünf (Staatsräte / Minister, Generale) behielt sich der Zar selbst vor.
Die Rangtabelle geht von 1-14 !
Der unterste Dienstgrad der Rangtabelle 14 ist die des Fähnrichs (Praporschtschik)
Hierzu Wikipedia
Praporschtschik
https://de.wikipedia.org/wiki/Praporschtschik
Russisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Zarenreich war der Praporschtschik deutsch auch Praporstschik [3] zuletzt der unterste Offiziersdienstgrad. Das Pendant bei der Marine war der Mitschman (ru: Мичман, Mitschman). Der Dienstgrad kam bei den seit 1631 zunächst aus Westeuropäern rekrutierten „Neuen Regimentern“ auf. Mit der Einführung der Rangtabelle von Kaiser Peter dem I. wurde er 1722, mit wenigen Ausnahmen, in der gesamten Armee eingeführt. Seitdem wurden mit Erreichen des Praporschtschikdienstgrades auch Bürgerliche automatisch in den erblichen Adelsstand erhoben, seit 1856 dann nur noch in den persönlichen Adel.
Somit würden lt.Wikipedia :!: :!: :!: alle in der Rangtabelle genannten Offiziere zu den Oberoffizieren zählen, da alle der Erbadel erhielten.

Allerdings gibt es auch eine Ausnahme für die Kinder und Nachkömmlinge der ersten 8 Klassen der Rangtabelle.
Siehe Seite 1422 (11)
Bild
https://books.google.de/books?id=UKdDAA ... ga&f=false
https://books.google.de/books/content?i ... 207&edge=0
v.Freyhold hat geschrieben:
Ich habe schon vor einigen Jahren eine Anfrage an das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin gestellt um Näheres zur Nichtbeanstandung zu erfahren, dort sagte man mir aber leider, dass ein bedeutender Teil alter Akten zu standesrechtlichen Vorgängen in Preußen während der Bombardierungen Berlins 1945 in Flammen aufgegangen ist. Es gibt dort zwar Akten in denen der Name "von Freyhold" auftaucht, aber in dem Antwortschreiben das ich bekommen habe wollte man mir nichts näheres dazu erzählen, sondern hat mir angeboten, selbst einmal nach Berlin zu kommen um im dortigen Lesesaal des Archivs die noch bestehenden Akten durchzugehen. Vielleicht werde ich das irgendwann nochmal tun.
Hier die Trefferliste aus dem Archiv des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz.
http://archivdatenbank.gsta.spk-berlin. ... form=Suche
http://archivdatenbank.gsta.spk-berlin. ... 05_prn.htm
http://archivdatenbank.gsta.spk-berlin. ... 74_prn.htm
http://archivdatenbank.gsta.spk-berlin. ... 92_prn.htm
http://archivdatenbank.gsta.spk-berlin. ... 50_prn.htm
http://www.gsta.spk-berlin.de/kategorie ... AGE_ID=952

Im Übrigen habe ich Herrn von Freyhold empfohlen sich zur Klärung des Sachverhaltes wie es zur Nichtbeanstandung des Adels in Preußen kam, an den Deutschen Adelsrechtsausschuss zu wenden, vielleicht sind dort ja noch Unterlagen vorhanden.

Und nun doch bitte weiter mit dem Wappenaufriss :)

MfG
Dieter
Zuletzt geändert von Duppauer1 am 25.01.2018, 02:13, insgesamt 2-mal geändert.

v.Freyhold
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 25.01.2018, 01:56

Hier nun der aktuelle Arbeitsfortschritt:

Bild

Für den zweiten (ernstzunehmenden) Versuch ganz ok, oder? ;)

Dass die Proportionen der Helmdecke noch nicht stimmen, weiss ich auch, sie gefallen mir auch nicht, und ich denke, im unteren Teil müsste sie sehr viel schlanker gestaltet werden. Das hier ist einzig und allein ein bisschen was zum Üben gewesen.

Die Schattierung des Innenteils der Decke ist wohl etwas "lazy" geraten, aber immerhin ist es fast zwei Uhr morgens und ich will langsam in die Heia... :D

Wenn man erstmal begriffen hat worum es bei einer Helmdecke geht, dass man da quasi ein tatsächliches Stück Stoff abbilden will oder muss mit all seinen räumlichen Verdrehungen, Einschnitten und Verschnörkelungen, dann wird es etwas einfacher.

Die Formensprache der Zattelung soll wie gesagt die Flug-Federn als Inspiration aufnehmen.

Was sagen die Experten, die schon von Kindesbeinen an Helmdecken gezeichnet haben? :D

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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Kaltofen » 25.01.2018, 15:50

Als Laie bin ich immer noch davon überzeugt, dass der Schild ohne Schatten besser aussieht!

Gruß
Andre

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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von Tejas552 » 25.01.2018, 17:12

Als Laie bin ich davon überzeugt, dass keine namhafte Wappenrolle das Wappen mit dem Schatten im Schild eintragen würde.

Gruss
Dirk

PS Als Wandschmuck ist der Schatten natürlich egal. Aber ich stimme Andréa zu, ohne Schatten ist es besser.

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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 25.01.2018, 18:22

Bin grad nicht zuhause, werde vielleicht später heute abend nochmal nen neuen Entwurf machen/zeigen. Wo ich dann nochmal sehen werde, wie es ohne Schatten aussieht... :wink:

Ich bin an sich immer ein Freund von Licht- und Schattenspielen bei Zeichnungen. Aber das Wappen hier soll ja zuallererst heraldisch korrekt sein. Mir ist nicht bekannt, dass es unser Wappen von irgendwem als hochauflösende, "druckfertige" Bilddatei gibt, deshalb ist halt die Überlegung, dass man hier wirklich was für die Nachwelt schaffen könnte. Deshalb hat heraldische Korrektheit Vorrang, auch wenn ich den Schatten auf dem Bild nur "zähneknirschend" wegmachen werde... :)

Ich wede wohl nachher im Copy-Shop das Wappen ohne die Helmdecke ein paarmal schwarzweiss ausdrucken (mein Drucker ist kaputt) und dann von Hand mit Bleistift ein paar weitere Decken-Entwürfe machen. Das stand als Tipp in der Anleitung zum Helmdecken-Zeichnen, die Kurt gepostet hat. Und dann eben die Freihandzeichnung wieder einscannen/mit dem Smartphone abfotografieren und mit Pfadwerkzeug im Grafikprogramm nachzeichnen.

v.Freyhold
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Re: Kolorierung Familienwappen

Beitrag von v.Freyhold » 26.01.2018, 16:00

Mir ist ungelogen noch nie etwas so schwer gefallen wie das Thema "Helmdecke".Trotz der sehr hilfreichen Links von Kurt. Solche geschwungenen Formen quasi frei zu zeichnen, liegt mir einfach überhaupt nicht. Zumindest hab ich hier ziemliche Anfangs-Schwierigkeiten.

Ich glaube, das Projekt muss erst einmal ein paar Tage Pause machen, vielleicht kommen mir in der Zwischenzeit irgendwelche Ideen, wie man das ganze angehen kann um es doch noch erfolgreich abzuschließen.

Hier mal ein neuer halb fertiger Helmdecken-Versuch. Ja, ich weiß, immer noch mit schattiertem Schild, aber das hat im Moment keine Priorität.

Bild

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